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Wohnungsbrand 1.OG


Poing, Prilmayerstraße

16.03.2009 12:30

Brand

Mittelbrand (2)

1:15

23

Eine Kerze vergessen auszumachen, war die Ursache eines Wohnungsbrandes in einem Mehrfamilienhaus. Die Kerze brannte vermutlich nieder und entzündete den Tisch und die daneben stehende Couch. Es ist anzunehmen, dass durch die geschlossenen Fenster in der ganzen Wohnung der Brand erstickte und nur noch vor sich hin kohkelte. Die extrem starke Rauch - und Rußentwicklung richtete jedoch in der ganzen Wohnung erheblichen Schaden an, das diese unbewohnbar wurde.

Beim Eintreffen der Feuerwehr wurde durch die Polizei das Gebäude mit den sechs Wohnparteien sofort evakuiert. Eine Verrauchung im Treppenhaus war nicht vorhanden, so dass die Bewohner ohne Gefahr das Gebäude verlassen konnten. Dies funktionierte reibungslos und ohne Komplikationen, so dass die Feuerwehr ihren Einsatz beginnen konnte. Es waren somit auch keine Bewohner gefährdet. 

Die Feuerwehr ging zuerst mit einem PA-Trupp und Löschgerät vor. Drei weitere Trupps standen bereit. Die vorgefundene Situation stellte nur noch einen kleinen "Glimm-Brand" in der Couch dar. Löscharbeiten in der Wohnung waren zu diesem Zeitpunkt nicht mehr erforderlich. Die Couch wurde nur über den Balkon in den Garten geworfen, um einen zusätzlichen Wasserschaden zu vermeiden. Dort wurde der Rest der verbrannten Couch abgelöscht. Zu diesem Zeitpunkt bestand keine Gefahr mehr eines Feuers, nur noch die Gefahr der Rauchgasvergiftung. 

Lobenswert waren auch die Informationen der Bewohner und der Polizei, die sofort der Feuerwehr entgegen kamen und alle wichtigen Informationen an den Einsatzleiter weiterleiteten. "Keine Person mehr im Gebäude, Beschreibung der Örtlichkeiten, Übergabe des Schlüssels der Wohnungstüre, so dass diese unbeschadet geöffnet werden konnte, Wohnungsbesitzerin vor Ort usw". Mit diesen Informationen konnte der Einsatz taktisch begonnen werden.

Trotz des erheblichen Sachschadens an der gesamten Wohnung kamen zum großen Glück keine Personen zu Schaden.

Unterstützung erhielten wir von der Feuerwehr Parsdorf und OCE - Stahlgruber, der Polizei, dem Rettungsdienst und der Kreisbrandinspektion. Insgesamt waren ca. 60 Rettungskräfte im Einsatz. Durch den stark ätzenden Rauch und Ruß an den Wänden, konnte die Wohnung zur Endkontrolle nur mit Filtergeräten betreten werden. Die Wohnung wurde nach dieser für unbewohnbar erklärt.

 


Robert Gaipl, KDT

Polizei, Rettungsdienst, FF Parsdorf-Hergolding, WF Oce/Stahlgruber, Kreisbrandinspektion

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