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Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens


Anzing, Lindach

04.01.2009 02:30

Brand

Großbrand (3)

2:15

21

Um 2:29 wurden die Feuerwehren zu einem Großbrand in Lindach alarmiert. Bei der ersten Lageerkundung wurde sofort erkannt, dass es sich um mehrere Strohballen vor einer Stallung handelt. Der Brand wurde durch das beherzte Eingreifen des Besitzers mit einem Gartenschlauch sofort eingedämmt. Der Landwirt wurde durch die Laute der Kälber im Stall aufgeweckt und handelte unverzüglich, wobei er sich Brandverletzungen an der Hand zuzog und zur ärztlichen Versorgung in die Klinik gebracht wurde. Das Feuer begrenzte sich zum großen Glück auf den Bereich vor dem Stall, bei dem ein Kalb ums Leben kam. Durch das schnelle Eingreifen sämtlicher Anwesenden konnte das Feuer rasch gelöscht werden und ein Übergreifen auf das darüberliegende Heulager und das angrenzende Wohnhaus verhindert werden.

Problematisch hätte die Wasserversorgung werden können, da bei früheren Bauarbeiten die Straße aufgerissen wurde und ein Unterflurhydrant nicht mehr in Betrieb genommen wurde. Als die Straße vor geraumer Zeit wieder zugeteert wurde, wurde das Hydrantenschild nicht entfernt. Dieser Irrtum der zuständigen Behörde ist verantwortungslos. Bei diesen Witterungsverhältnissen, wie leicht schneebedeckte Oberflächen, ist jeder Unterflurhydrant schwer genug auszumachen.

Es hätte zur Wasserversorgung zusätzlich eine Schlauchleitung über lange Wegstrecken gelegt werden müssen um den möglicherweise nötigen Verbrauch sicher zu stellen. Durch die große Anzahl der Feuerwehren konnte der Wasservorrat gesichert werden. Es wurde aber durch die Ortskenntnisse der FW Anzing ein weiterer Hydrant in näherer Umgebung genutzt.

Die Brandursache und die Schadenshöhe sind nicht bekannt. Insgesamt wurden ca.120 Rettungskräfte eingesetzt.


FW Anzing, M. Herklotz

Polizei, Rettungsdienst, FF Parsdorf-Hergolding, FF Markt Schwaben, FF Anzing, Kreisbrandinspektion, UG ÖEL, FF Forstinning

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